Dieser Tage erhielten wir eine Mail mit folgender Stellungnahme: “Heute habe ich auf Plakatsäulen und –Wänden entlang der
Straba nach Rheinstetten Plakate gesehen mit der Aufschrift: das Beste an
„Die Baden“- nicht für Schwaben!

Ich bin eine politisch und historisch bestens informierte
Frau, brauche dazu also keine Infos. Ich erwarte eigentlich, dass so etwas
nicht mehr kommentarlos hingenommen wird. Auch im Widerspruch sollten
Erwachsene in gewissen Positionen Vorbild sein.”

Heute schließlich nahm sich auch die Heidelberger Rhein-Neckar-Zeitung des Vorfalls an. Es handelte sich um eine ziemlich missglückte Werbekampagne von Vodafone mit dem – witzig gemeinten – Slogan “Das Beste am Angebot für die Baden: gilt nicht für die Schwaben”.

Man könnte darauf erwidern: Das Beste am Telefon – man braucht nicht schreiben zu können.

Nach dem Bericht der RNZ bedauerte Vodafone den “Fehler des Lektorats”. Wie üblich ist für Vodafon damit die Sache wohl erledigt. Die Gesellschaft sollte allerdings schnell ihr “Lektorat” entlassen und sich ein besseres zulegen – vor allem eins, dem solche dümmlichen Kampagnen nicht zu einfältig sind. In Baden auf einer billigen Anti-Schwaben-Welle zu reiten haben nur landfremde Kommunikationsunternehmen nötig. Wenn Baden eine Auseinandersetzung mit Württemberg (!) hat, dann wird die auf sachliche Weise geregelt. Punkt.